Prüfung & Inspektion

Zerstörungsfreie Prüfung

Bei der zerstörungs­freien Werk­stoff­prüfung, kurz ZfP, wird die Qualität eines Werk­stücks getestet, ohne das Material zu beschädigen. Die ZfP erfolgt optisch, mechanisch, elektrisch, magnetisch, thermisch oder auch chemisch.

Wir führen alle gängigen Verfahren wie Sicht- und Ultra­schall­prüfungen, Infra­rot­thermografie, Magnet­pulver- und Dicht­heits­prüfungen sowie Farb­eindring­verfahren durch.

Prüfung vor Inbetriebnahme

Erfüllt Ihre Anlage alle Voraus­setzungen für eine Inbetrieb­nahme? BAUER concept berät Sie bereits in den Phasen der Planung und Errichtung und hilft bei der Gewähr­leistung von Konformität.

Wir organisieren in allen relevanten Bereichen die Begut­achtung und bereiten die Prüfung durch die Zugelassene Über­wachungs­stelle (ZÜS) vor.

Industrielle Endoskopie

Risiko raus, Endoskop rein. Das Arbeiten in Behältern ist gefährlich. BAUER concept ist der Spezialist für Technische Endoskopie, die diese Risiken vermeidet.

Unsere modernsten Endoskope bewähren sich bei der visuellen Prüfung von Behältern, Rohr­leitungen, schwer zugänglichen Hohlräumen oder Bauteilen. Wir endo­skopieren selbst bei DN 400-Stutzen und größer.

Dokumentation

Anlagenbetreiber haben umfassende Dokumen­tations­pflichten. BAUER concept unterstützt Sie bei der rechts­sicheren Dokumen­tation für verbindliche Transparenz. Das schafft eine nach­voll­ziehbare Fakten­lage, auch viele Jahre nach Projekt­schluss.

Unsere Prüf­berichte sind aussage­kräftige Nachweise der Sicherheit gegenüber dem Gewerbe­aufsichtsamt, Berufs­genossen­schaften, Versicherungen oder Investoren.

Druckgeräte

Druck­geräte unterliegen nach BetrSichV und DGRL beson­deren Regularien. BAUER concept unter­stützt seine Kunden in allen Bereichen des Lebens­zyklus einer solchen Anlage. Dazu gehört die Planung und Koor­di­nation von Prüfungen und Inspek­tionen, die Planung von Still­ständen und Revi­sionen sowie die tech­nische Abstimmung mit den ZÜS-Sach­ver­ständigen. Prüf­konzepte, komplette Prüf­pro­gramme und die Beglei­tung von Aus-, Um- und Neu­bauten runden unser Portfolio ab.

Tanks

BAUER concept unterstützt Betreiber bei der Über­prüfung, Planung und Koordi­nation von Prüf­aufgaben für HBV- und LAU-Anlagen nach AwSV, TRwSen und DAfStb-Richt­linien. Wir übernehmen Inspek­tionen von Anlagen der Gefähr­dungs­stufen A und B, sofern sie nicht der Sach­verstän­digen­pflicht unter­liegen. Die regel­mäßigen Begehungen von Beton­dicht­flächen nach DAfSTb im Bereich BUmwS gehören genau so zu unseren Leistungen wie die Fest­legung von ZfP-Prüf­umfängen für Flachbodentanks.

Rohrleitungen

Wir übenehmen die Über­wachung von Rohr­leitungen und Rohr­leitungs­netzen und die gesamte Planung und Koor­dination sicher­heits­relevanter Prüfungen, Inspek­tionen, Revisionen sowie die ZÜS-Abstimmung. Zu unseren Leistungen gehören auch Orga­ni­sation und Dokumen­tation, wieder­kehrende Prüfungen von Rohr­leitungen als Arbeits­mittel oder im Sinne einer befähigten Person nach der BetrSichV, die Planung, Durch­führung und Auswer­tungen von Mess­programmen sowie regel­mäßige Anlagenrundgänge.

Flurförderzeuge

Die DGUV V 68 regelt eine wieder­kehrende Prüfung für Flur­förder­zeuge mindestens im Jahres­rhythmus. Früher hieß diese Inspektion UVV- oder BGV-Prüfung. Sie wird heute einheitlich nach FEM 4.004 durchgeführt und dokumentiert.

Hebezeuge

Bei Hebezeugen absolvieren wir Sicht- und Funktions­prüfungen, um Mängel aufzuspüren und den arbeits­sicheren Zustand der Hebezeuge und Last­auf­nahme­einrichtungen zu beurteilen. Grundlage sind der DGUV Grundsatz 309-001 und die DGUV Regel 113-015 bzw. 113-20.

Schwerlastregale

Mängel an Schwerlastregalen können kaum absehbare Folgen haben. Durch lockere Schrauben oder einen Anfahr­schaden durch einen Stapler wird die Stabilität beeinträchtigt. Menschen­leben sind in Gefahr. BAUER concept leistet die gesetzlich vorgeschriebe regel­mäßige Über­prüfung nach DIN EN 15635, BetrSichV § 14, DGUV Regel 108-007. Dies ist die Vorraus­setzung dafür, dass auch Ihr Versicherungsschutz greift.

Kräne

Die Sicherheit von Krananlagen erfordert eine regel­mäßige sach­kundige Über­prüfung. BAUER concept ist Ihr Ansprech­partner für ortsfeste Kräne, Portalkräne und Klein­kran­anlagen wie Katzenträger und Luftzüge.

Absturzsicherungen

Gurte, Anschlagmittel, Sekuranten und persönliche Schutz­aus­rüstungen müssen regelmäßig überprüft werden, um Absturz­unfälle zu vermeiden. Sofern nicht die Hersteller die Prüfung im eigenen Hause vorschreiben, übernimmt BAUER concept die Prüfung gemäß DGUV Grundsatz 312-906. Wir liefern eine unabhängige Bewertung des Zustands.

Stahlschornsteine

BAUER concept übernimmt die regel­mäßige Prüfung der Stand­festigkeit von Stahl­schorn­steinen nach DIN EN 13084 nach spätestens zwei Jahren. Die abgas­berührten Teile prüfen wir nach IVS 403. Das kann auch US-WD Messungen oder PT-Prüfungen von Kompensatoren beinhalten.

Anschlagmittel

Zum Hebezeug gehörende Anschlag­mittel, die eine Verbindung zwischen Tragmittel und Last oder Tragmittel und Last­aufnahme­mittel herstellen, prüft BAUER concept nach DIN 15003, DGUV 100-500 Kap. 2.8. Anschlag­mittel können Seile, Ketten, Hebebänder, Hebe­gurt­schlingen, Rund­schlingen und lösbare Verbindungs­teile wie z. B. Schäkel oder Wirbel sein.

Federhänger

Federhänger und Federstützen dienen dem Ausgleich geringer vertikaler Dehnungs­verschiebungen von Rohr­leitungen. Schmutz, Korrosion, Verschleiß und Änderungen der Betriebs­zustände können Feder­hänger außer Funktion setzen oder sogar zu Gefährdungen führen. BAUER concept prüft die Einrichtungen und hilft so, böse Über­raschungen wie Leitungs­abrisse zu verhindern.

Nicht gefunden, wonach Sie suchen? Dann schreiben Sie uns einfach. Wir bieten auch für Ihre Prüfung das geeignete Verfahren.

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Infrarotthermografie

Die Thermografie misst bei Gegen­ständen berührungs­los Infra­rot­strahlung und wertet diese aus. BAUER concept wendet diese Methode als Prüf­verfahren an, bei dem aktiv eine Wärme­fluss im zu unter­suchenden Objekt angeregt wird. Wir nutzen sie für die Ortung von Lecks (Rauch­gas­austritte am Schorn­stein), Isolier­fehlern, Überlas­tungen von Solar­zellen (Hot Spots), von Verschleiß an Öfen, Elektro­anlagen, Hoch­spannungs­leitungen usw.

Ultraschallprüfung

Bei diesem zerstörungs­freien Prüf­verfahren suchen wir Material­fehler mit Ultra­schall. Der Vorteil liegt darin, dass Bauteile auch in einge­bautem Zustand geprüft werden können und auch innere Fehler erkannt werden. BAUER concept wendet die Methode für Wand­dicken­messungen bei Schmiede­stücken, Guss, Halb­zeugen oder Rohren an. Voraus­setzung ist die Schall­leit­fähigkeit des Werk­stoffes. Das Verfahren ist genormt und wird nach bestimmten Richt­linien durchgeführt.

Sichtprüfung

Die Sichtprüfung ist ein genormtes Verfahren, das z. B. mechanische Beschä­digung (Kratzer, Risse), Schmutz­ablagerungen, Montage­­fehler, Grat­­bildung, End­­krater­­risse und Ein­brand­kerben anzeigt. Außerdem können auch Farb­­änderungen (Anlauf­­farben bei z. B. austeni­tischen Stählen), Ober­­flächen­­rauheiten und Ansatz­­binde­­fehler gut durch Sicht­kontrolle erkannt werden. Wir setzen dabei auch Hilfs­­mittel wie Endoskope, Lupen und Spiegel und Kameras ein.

Magnetpulverprüfung

Mit der Magnet­pulver­prüfung können wir Fehler an der Ober­fläche oder direkt unter dieser erkennen, wenn es sich um ferro­magnetische Werk­stoffe handelt. Wir arbeiten sowohl mit Verfahren mit Strom­durch­flutung als auch mit Feld­durch­flutung oder mit kombinierter Anwendung und setzen auch fluores­zierende Prüf­mittel ein. Mit der Magnet­pulver-Riss­prüfung kann BAUER concept selbst feinste Haar­risse erkennen.

Dichtheitsprüfung

Bei genormten Dicht­heits­prüfungen wenden wir sowohl Vakuum- als auch Über­druck­verfahren zur Ortung von Leckagen an, wie sie in DIN EN 1779 beschrieben sind. BAUER concept untersucht jährlich Rohr­leitungen, Speicher, Kühlanlagen, Vakuumanlagen und weitere installierte Systeme. Es werden aber auch Komponenten wie Heizkörper, Gasanlagen, Kraft­stoff­behälter, Kraft­stoff­filter, Brems­leitungen, Leicht­metall­räder oder Einspritz­pumpen­gehäuse getestet.

Farbeindringprüfung

Das auch PT-Eindring­prüfung genannte Verfahren nutzt die Kapillar­kräfte von feinen Ober­flächen­rissen und Poren, um diese zu erkennen. Ein sogenannter Kontraster dringt in die Fehler­stellen ein und wird anschließend mit einem sogenannten Entwickler sichtbar. Die Eindring­prüfung ist auf allen nicht­porösen Werk­stoffen wie Metallen, Kunst­stoffen, glasierten Keramiken und ähnlichen möglich und zeigt Risse bis zu einem tausendstel Millimeter Breite.

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